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18 Aug
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Wie gestalten wir den künftigen Gesundheitsraum in unserer Region?

Eine Diskussion über die Entwicklung des Gesundheitswesens und die notwendigen Anpassungen für eine gesicherte Gesundheitsversorgung
Donnerstag, 18. August 2016 um 18.30 Uhr
Kantonsspital Baselland Liestal, Rheinstrasse 26, 4410 Liestal

Das am 18. August 2016 im Kantonsspital Liestal organisierte Podium zum Thema „Wie gestalten wir den künftigen Gesundheitsraum in unserer Region“ war ein voller Erfolg. Das Input Referat des Baselbieter Gesundheitsdirektors Thomas Weber zeigte die Chancen eines umfassenden regionalen Gesundheitsraumes deutlich auf. Es wurde klar, dass die Region ohne einen grundlegenden Strukturwandel der Gesundheitssysteme die stetig wachsenden Gesundheitskosten nicht in den Griff bekommen wird. Nur mit einer Bündelung der Ressourcen können wir langfristig eine zahlbare Gesundheitsversorgung für unsere Patientinnen und Patienten und eine konkurrenzfähige Spitzenmedizin anbieten und langfristig die Voraussetzungen für unseren Life-Science Standort Basel für die Wissenschaft und die Wirtschaft garantieren. Die Podiumsteilnehmenden Dr. med. Stephan Gerosa (Hausarzt in Läufelfingen), Myrta Stohler (Landrätin) und Dr. Peter Herrmann (Actelion) waren sich einig, dass eine regionale Spitalplanung der richtige Weg ist und unterstützt werden muss. Ein grosses Danke an alle Teilnehmenden und an die rund 50 Gäste!

Einladung Starke Region Podium Gesundheitsraum

Präsentation RP Thomas Weber

Artikel BaZ20Aug16

Artikel bz 20Aug16

Artikel Tageswoche 19.8.16

 

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07 Jul
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Wirtschaftsbericht beider Basel: Regionaler Fokus soll noch erweitert werden

Die Vereinigung für eine starke Region Basel/Nordwestschweiz begrüsst die Publikation eines gemeinsamen Wirtschaftsberichtes durch die beiden Basel. Der Rück-lauf von Neuansiedlungen in unserer Region zeigt auf, dass eine Stärkung des Wirtschaftsraumes durch den Abbau und die Harmonisierung von Regulierungen dringend notwendig ist. Die Starke Region schlägt vor, den Fokus künftig noch weiter zu öffnen und auch die Kantone Aargau und Solothurn mit einzubeziehen.

In den letzten Tagen haben die Regierungen der beiden Basel zum ersten Mal einen gemeinsamen Wirtschaftsbericht verfasst, in welchem die Chancen und die Risiken des Wirtschaftsstandortes der Region aufgezeigt wurden. Die Vereinigung für eine starke Region Basel/Nordwestschweiz freut sich über die gemeinsame Strategie der beiden Regierungen für einen starken Wirtschaftsstandort. Seit Jahren fordert sie eine Wirtschaftsförderung aus einer Hand und den Abbau von unnötigen und unterschiedlichen bürokratischen Hürden in der Nordwestschweiz. Nur Einigkeit und den Abbau von Doppelspurigkeiten macht den Standort Basel/Nordwestschweiz stark.

Der gemeinsame Wirtschaftsbericht ist ein weiteres starkes Zeichen der beiden Basler Regierungen in den verschiedensten Bereichen das Heft gemeinsam in die Hand zu nehmen. So arbeiten die Gesundheitsdirektoren an einem gemeinsamen Gesundheitsraum, die Bildungsdirektoren an einer starken Universität mit Standorten in den beiden Kantonen und nun die Wirtschaftsdirektoren an der Stärkung des Wirtschaftsraumes. Die Vereinigung für eine starke Region freut sich über diese Entwicklung. Sie regt an, den Fokus in den kommenden Jahren noch zusätzlich zu erweitern.

Der regionale Wirtschaftsraum macht vor den Kantonsgrenzen der beiden Basel nicht Halt. Im internationalen Standortwettbewerb finden grossräumigere Vergleiche statt. Daher sollen Möglichkeiten ausgelotet werden, die Kantone Aargau und Solothurn bei künftigen Analysen und Massnahmen mit einzubeziehen. Die Zusammenarbeit im Bildungsbereich, namentlich bei der Fachhochschule Nordwestschweiz, hat aufgezeigt, dass die vier Kantone gemeinsam viel erreichen können.

Für Auskünfte:
Elisabeth Schneider-Schneiter, Präsidentin, Tel. 079 702 86 64
Luca Urgese, Vorstandsmitglied, Tel. 079 384 07 07

Medienmitteilung Starke Region Wirtschaftsbericht beider Basel

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05 Jun
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Für eine starke Universität Basel

Die Vereinigung für eine Starke Region Basel/Nordwestschweiz freut sich über das klare JA der Baselbieter Stimmbevölkerung zur Vorlage bezüglich der Finanzierung der Pensionskasse der Universität Basel.

Die Vereinigung für eine Starke Region Basel setzt sich mit Überzeugung für eine starke Universität Basel ein. Seit 2007 wird die Universität von den beiden Basel getragen. Damit hat sie finanziell und strukturell die Stärke erhalten, welche für einen prosperierenden Bildungs-, Forschungs- und Wirtschaftsstandort notwendig ist. Das JA zu dieser Vorlage bildet die Voraussetzung für die Überweisung von 80 Mio. Franken von Basel-Stadt an Basel-Landschaft im Rahmen der weiteren Zusammenarbeit zwischen den beiden Kantonen. Wir sind überzeugt, dass mit diesem Entscheid ein starkes Fundament geschaffen wurde, um die Neuverhandlungen des Leistungsauftrags 2018 – 2021 der Universität Basel anzugehen.

Für Auskünfte:
Elisabeth Schneider-Schneiter, Präsidentin, Tel. 079 702 86 64
Luca Urgese, Vorstandsmitglied, Tel. 079 384 07 07

Medienmitteilung Starke Region Uni-Abstimmung

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17 Mai
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Wir vertrauen den beiden Gesundheitsdirektoren!

Die Vereinigung für eine Starke Region fordert eine engere Zusammenarbeit der Nordwestschweizer Kantone, auch im Gesundheitswesen. Zurzeit stehen in diesen Gebieten wichtige Entscheide an, deren Präsentation auch wir mit höchstem Interesse erwarten. Lasst die beiden Gesundheitsdirektoren jedoch nun die Arbeiten in Ruhe zu Ende führen. Wir vertrauen den beiden Gesundheitsdirektoren Thomas Weber und Lukas Engelberger.

Die Gesundheitskosten wachsen derart, dass man sich selbst auf Schweizer Niveau auf eine Kosten sparende Koordination und eine Reduktion der Doppelspurigkeiten im Spitalsektor einigen muss. Dazu kommt, dass durch das gleiche spitzenmedizinische Angebot an mehreren Orten die Qualität in Frage gestellt sein kann, weil der einzelne Operateur nicht genügend Operationen durchführen kann. Der von den Regierungen anvisierte Spitalverbund der grossen Kliniken ist umgehend anzusteuern. Wobei eine gute Lösung nur gefunden werden kann, wenn es gelingt, einen fairen Kostenausgleich unter den Spitälern zu finden, so dass Spitäler, die Patienten abgeben, keine unverhältnismässigen Einbussen erleiden. Wie das Universitäts-Kinderspital beider Basel, UKBB zeigt, können gemeinsame Trägerschaften im Spitalsektor erfolgreich sein. Den privaten Spitälern sind im Rahmen des regionalen Gesamtkonzeptes angemessene Entfaltungsspielräume einzuräumen.

Angesichts vermehrter Medienberichterstattungen und dem Versuch, Projektausgestaltungen schon vorab in den Medien zu diskutieren, spricht die Vereinigung für eine Starke Region den beiden Gesundheitsdirektoren Thomas Weber (SVP, BL) und Lukas Engelberger (CVP, BS) ihr vollstes Vertrauen aus. „Lasst die beiden Gesundheitsdirektoren und die beiden Spitäler nun ihre Arbeiten in Ruhe fertig stellen. Die Vereinigung für eine Starke Region vertraut darauf, dass sie zum richtigen Zeitpunkt informieren“.

Für Auskünfte:
Elisabeth Schneider-Schneiter, Präsidentin 079 702 86 64

Medienmitteilung Starke Region Gemeinsame Spitalplanung

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09 Mai
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JA zu unserer Universität

Am 5. Juni muss das Baselbiet zur Finanzierung der Pensionskasse der Universität Basel Stellung beziehen. Die Vereinigung für eine Starke Region Basel setzt sich mit Überzeugung für eine starke Universität Basel ein und ruft dazu auf, das von der SVP ergriffene Referendum wuchtig zu verwerfen und der Vorlage mit einen überzeugten JA zum Durchbruch zu verhelfen.

 

Wie kam es zu diesem Referendum? Der Landrat hatte Ende Oktober 2015 mit grossem Mehr der Sanierung der Pensionskasse der Universität Basel von total 15 Mio. Franken zugestimmt. Das ist die Hälfte der notwendigen Sanierung. Für die andere Hälfte kommt der Kanton Basel-Stadt auf, wie es sich bei einer gemeinsamen Trägerschaft gehört.

Die Zustimmung des Kantons Basel-Landschaft zur Sanierung ist an die Einigung der beiden Regierungen zur Universität vom vergangen Herbst gebunden, die den Kanton Basel-Stadt verpflichtet, dem Kanton Basel-Landschaft über vier Jahre total 80 Mio. Franken zu überweisen. Diese Vereinbarung wurde von beiden Regierungen noch vor dem Beschluss des Landrates zur Sanierung der Pensionskasse abgeschlossen.

Die Vereinbarung der beiden Regierungen wurde eingegangen, um genügend Zeit zu gewinnen, um den Leistungsauftrag der Universität Basel neu zu verhandeln. Dass ein solcher Leistungsauftrag überarbeitet und den neuen Gegebenheiten angepasst wird, ist legitim und für eine starke Universität wichtig.

Ein JA zu dieser Vorlage bildet also Voraussetzung für die Überweisung von 80 Mio. Franken von Basel-Stadt an Basel-Landschaft.

Die Vereinigung für eine Starke Region Basel will eine starke Universität Basel für die ganze Region. Seit 2007 wird die Universität von beiden Basel getragen, was ihr finanziell und strukturell die Stärke gibt, welche für einen Bildungs-, Forschungs- und Wirtschaftsstandort notwendig ist. Gefährden wir die Stärke nicht.

Deshalb JA zu unserer Universität am 5. Juni 2016.

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